Comicfestival 2017 – Ausstellung im Kunst- und Textwerk Lesecafé: »Die Kraft der heil(g)en Familie« von Christl

 

Ausstellung im Kunst- und Textwerk Lesecafé im Rahmen des Münchner Comicfestivals 2017 Graphic Novel »Die Kraft der heil(g)en Familie« von Christl –

Text und Illustration Sonja Christine Schlappinger
Vorwort von Barbara Yelin (Max-und Moritz-Preisträgerin 2016)

 

»Dieses Buch ist wichtig. Weil es offenlegt, weil es erkennt – weil es sichtbar macht.«
Barbara Yelin

 

Ausstellung vom 26. – 31. Mai 2017

Vernissage am Freitag, 26. Mai 2017
19 Uhr

Kunst- und Textwerk Lesecafé
Ligsalzstr. 13
80339 München

Die Autorin wird am Freitag und am Samstag jeweils ab dem Nachmittag anwesend sein.
Die Ausstellung hat Di – Fr von 10 – 19 Uhr & Sa von 10 – 16 Uhr geöffnet.

 

Zum Inhalt
Menschen machen ihr Angst. Vor allem Männer und Autoritäten sind ihr unheimlich. Kommen sie Christl zu nahe, verhält sie sich seltsam und fühlt sich wie ferngesteuert. Erst als sie ihre große Liebe trifft, blitzen plötzlich Erinnerungsfetzen aus ihrer katholischen Kindheit auf. Trotz starker Widerstände reist sie in ihre verstörende Vergangenheit und in die ihrer Eltern und Großeltern. Sie will herausfinden, woher das sabotierende Wesen in ihr stammt. Schritt für Schritt schält sie sich aus ihrem inneren Gefängnis und bringt Licht ins tiefste Dunkel – denn Christl will nicht nur überleben, sondern leben.


Zum Buch
Ungewöhnlich sind nicht nur das nach oben öffnende, große Querformat und die formatfüllenden Einzelbilder im Stil biblischer Tafelbilder und Holzschnitte in schwarzer Tusche und teils schwarzem Humor. Die in Schulschrift geschriebenen Texte unterstreichen den nur im ersten Eindruck kindlich biografischen Berichtsstil der Erzählerin „Christl“. Was folgt, ist die schonungslos ehrliche und offene Auseinandersetzung mit heiler Welt und verstörenden Erfahrungen in einer katholisch geprägten Familie in Bayern. Aus realem Verdrängen wird Erkennen, Annehmen und Überwinden.
Das berührt und stößt bei betroffenen wie neugierigen Lesern auf positive und emotionale Resonanz. Die schlichten, sehr direkten Tuschezeichnungen ziehen den Betrachter schnell ins Geschehen. Lob und Anerkennung kommt auch von der Community des Comic-Seminars Erlangen, von Künstlern und Autoren wie Quint Buchholz oder Gert Heidenreich und zahlreichen Fachleuten aus der Traumatherapie.

 

 


Zur Autorin
Sonja Christine Schlappinger, 1970 im katholischen Landkreis Altötting geboren und aufgewachsen, liebte Mathe und Sherlock Holmes und studierte deswegen Informatik zum Knobeln. Sie arbeitete als Software-Ingenieurin in einer renommierten IT-Beratungsfirma. Aus Langeweile gründete sie nebenbei mit ihrer Improvisationstheatergruppe das Unternehmenstheater Vitamin T und kam so zum Unterrichten und Coachen. Seit 2004 ist sie selbständig als Mediatorin, Coach, Projekt- und Seminarleiterin vor allem in der IT-Branche unterwegs. Schon als Kind wollte sie Comics zeichnen, deswegen studierte sie parallel Bildende Kunst in Nürnberg. Sie bildet sich ständig weiter, seit 2014 in Kunst- und Traumatherapie.
Dies ist ihr Erstlingswerk. Die Linkshänderin hat alles mit der rechten Hand geschrieben und gezeichnet.

 

Mehr Informationen zum Buch finden Sie online beim edition promenande Verlag.

Mehr Informationen zum Comicfestival München 2017 finden Sie hier.



Kategorien:Buchtipp, Graphic-Novel/ Comic, Veranstaltungen Lesecafé

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