„Angst und Schrecken“ am 16. Januar 2015 im Lesecafé

[pi] „Angst und Schrecken“ lautet das Thema von Ausgabe 68 der Literaturzeitschrift „Am Erker“ Anders als bei der Präsentation früherer Erker-Ausgaben lesen diesmal nicht Münchner Autorinnen und Autoren, des aktuellen Hefts, sondern Imke Müller-Hellmann, die vor gut sieben Jahren ihre erste literarische Veröffentlichung, die kurze Erzählung „Namen in Ostfriesland“ im Erker hatte – ein Text, der inzwischen zu dem Buch „Verschwunden in Deutschland“ angewachsen ist und von ihrer Spurensuche nach den Biografien von elf der 188 im KZ Engerhafe bei Aurich/Ostfriesland (Außenlager des KZ Neuengamme) 1944 umgekommenen KZ-Häftlingen berichtet, einer Spurensuche, die sie zu den Angehörigen und Nachkommen dieser Männer geführt hat. Zugleich erzählt die Autorin vom Leben ihrer Großmutter, die als junge Frau in der Nähe des KZs gewohnt hat und vor wenigen Jahren verstorben ist. Die Verbindung dieser ganz unterschiedlichen Familienperspektiven verleiht ihrer Darstellung große Intensität.

16. Januar 2015, 20 Uhr. Einritt ca. 5 – 6 €.

Das Heft auf der Seite von Am Erker.

Die Lesung wird vom Kulturreferat der Stadt München unterstützt.
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Kategorien:Veranstaltungen Lesecafé

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